Schon als ich noch in Österreich war, habe ich mit Begeisterung selbst Eis gemacht – nein, nicht mit einer Eismaschine, die hatte ich nicht, sondern einfach mit dem Mixer.

Das funktioniert wunderbar mit Nussahne, mit Cashewnüssen, Nussmusen, Kokosmilch und -mus, aber auch bestimmte Früchte bilden eine wunderbar cremige Konsistenz.
Vielleicht hast du manchmal Bananen zuhause, die schon überreif sind und keiner will sie mehr essen. Dann kannst du sie einfach schälen, in Scheiben schneiden und einfrieren.
Wenn du dann einmal Lust auf Eis hast oder überraschend Besuch bekommst, nimmst du die Scheiben heraus, lässt sie kurz im Mixer antauen und mixt sie dann schön cremig. Achtung beim Mixen – lieber kurz stoßweise mixen und niemals zu lange, damit das Eis nicht warm wird!
Diese Grundbasis kannst du dann nach Belieben mischen mit anderen Früchten, gehackten Nüssen, Schokoladepulver, Vanille, Kaffee, Kokos oder was immer du möchtest.

Wir haben in unserem Obstgarten einen Cherimoyabaum, der heuer wunderbare Früchte hat. Normalerweise isst man sie einfach so, aber ich wollte diese Köstlichkeit gerecht unter unseren Pioneros aufteilen und die Idee, daraus Eis zu machen, gefiel mir.
3 Varianten habe ich ausprobiert:
1. Cherimoya+Bananen+Mango+Kokosmilch
2. Cherimoya+Bananen+Kokosmilch+Schokopulver
3. Cherimoya+Bananen+Kokosmus+Limonen

Die Konsistenz der Cherimoya ist einfach einzigartig cremig, wenn sie reif ist und – mit Obstsalat und Himbeersoße genossen war das einfach die Krönung unseres wunderbaren Weihnachtsmenüs :-)!

Das machen wir auch mit vielen anderen Früchten wie Avocados und Papayas.




